Glaukom - Grüner Star

Augenerkrankung, die irreversible Schädigungen von Nervenfasern zur Folge haben.

Ab dem 40. Lebensjahr sind regelmässige Glaukom-Untersuchungen empfohlen.

AugenkrankheitGlaukom-Vorsorgeuntersuchung

Glaukom-Vorsorgeuntersuchung

Mit der Glaukomvorsorge kann der Grüne Star erkannt und behandelt werden.

Der Grüne Star umfasst eine Reihe von Augenerkrankungen, die unterschiedliche Ursachen haben, aber alle einen Verlust von Nervenfasern verursachen. Dieser Verlust führt zu Gesichtsfeldausfällen, die anfangs kaum bemerkt werden und schleichend zunehmen. Ein am fortgeschrittenen Grünen Star erkranktes Auge kann erblinden. Deshalb sind ab dem 40. Lebensjahr regelmässige Glaukom- Vorsorgeuntersuchungen empfohlen.

Beispiele für Glaukom – Grüner Star

Risiko: erhöhter Augeninnendruck

Der Hauptrisikofaktor für einen Grünen Star ist ein erhöhter Augeninnendruck, welcher routinemässig vom Augenarzt untersucht wird und meist sehr einfach gesenkt werden kann. Für die Namensgebung ist der griechische Gelehrte Aristoteles verantwortlich. Chronisch entzündete Augen erschienen ihm grünlich-bläulich (griechisch: glaukos).

Therapie

In erster Linie soll der Augeninnendruck gesenkt werden. Das wird meistens durch dauerhafte Tropfentherapie erreicht und in regelmässigen Augenkontrollen überwacht. Falls eine medikamentöse Behandlung nicht die gewünschte Drucksenkung erzielt oder nicht vertragen wird, sollte eine chirurgische Behandlung evaluiert werden. Die Therapie richtet sich nach den verschiedenen Formen des Grünen Stars.

Prophylaxe: Glaukom-Untersuchung

Leider gibt es keine Vorsorge, welche die Krankheit verhindern kann. Früherkennung ist der einzige Weg, der Glaukomschäden mit Einschränkungen des Gesichtsfeldes und Sehbeeinträchtigung oder gar Erblindung verhindern kann.

Eine Glaukom-Vorsorgeuntersuchung wird ab dem 40. Lebensjahr alle drei bis fünf Jahre auch ohne erkennbare Beschwerden empfohlen. Bei Beschwerden oder Risikofaktoren sollte entsprechend häufiger kontrolliert werden.

Ursachen

Der Ziliarkörper im Auge produziert fortwährend Flüssigkeit – das Kammerwasser. Normalerweise halten sich Produktion und Abfluss von Kammerwasser im Gleichgewicht. Wenn der Abfluss des Kammerwassers ungenügend ist, erhöht sich der Augeninnendruck, was dauerhaft zu unwiderruflichen Nervenschädigungen führt.

Verschiedene Faktoren erhöhen das Risiko für einen erhöhten Augendruck:

Früherkennung durch regelmässige Kontrolle des Augeninnendrucks

Bei regelmässigen augenärztlichen Kontrollen kann der Augeninnendruck kontinuierlich überwacht werden. Ein wichtiger Bestandteil der Untersuchung beim Augenarzt stellt auch die Beurteilung des Sehnervs dar. Besteht Verdacht auf Glaukom werden in Abhängigkeit der Befunde weitere Tests gemacht.

Das Visualisieren der Gesichtsfelder beider Augen ergibt ein objektives Bild des Gesundheitszustands. Weiter sollte eine genaue Untersuchung des Kammerwinkels durchgeführt werden, von wo der Abfluss von überflüssigem Kammerwasser erfolgt. Ist der Kammerwinkel verstopft, steigt der Augendruck.

Mit dieser Untersuchung, der sogenannten Gonioskopie können verschiedene Formen des Grünen Stars unterschieden werden.

Kontakt

Augencenter Wollishofen
Dr. med. Dominique Mustur
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F +41 44 244 10 43
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